Sanierung und Inklusion: Unser Plan für den Bismarckplatz
Der Bismarckplatz ist die Visitenkarte unserer Innenstadt. Wir als FDP Aken (Elbe) wollen den Sanierungsstau beenden und einen modernen, barrierefreien Begegnungsraum für alle Generationen schaffen.
Den Sanierungsstau endlich beenden
Wir sehen täglich, dass der aktuelle Zustand des vorderen Spielbereichs am Bismarckplatz dem Anspruch unserer Stadt nicht mehr gerecht wird. Durch intensive Nutzung und Witterungseinflüsse ist die Ausstattung so stark abgenutzt, dass Geräte teilweise unbespielbar oder bereits demontiert sind. Für uns als FDP Aken (Elbe) steht fest: Ein bloßes Flicken der Mängel reicht nicht aus und ist auf Dauer unwirtschaftlich.
Wir fordern eine umfassende Neugestaltung bis zum Jahr 2027. Nur durch eine geplante, ganzheitliche Sanierung sichern wir die Aufenthaltsqualität im Zentrum dauerhaft und stärken Aken (Elbe) als familienfreundlichen Wohnstandort. Ein attraktiver Spielplatz ist ein entscheidendes Kriterium für junge Familien, sich für unsere Stadt als Lebensmittelpunkt zu entscheiden.
Soziale Teilhabe: Spielspaß ohne Barrieren
Ein Kernpunkt unseres Antrags ist die konsequente Ausrichtung auf Inklusion und Barrierefreiheit. Wir müssen feststellen, dass barrierefreie Spielangebote auf dem Platz bisher nahezu vollständig fehlen. Das bedeutet: Kinder mit körperlichen Einschränkungen können oft nur zuschauen, statt mitzuspielen. Das wollen wir ändern.
Wir setzen uns für eine Stadtgesellschaft ohne Barrieren ein, in der Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam Abenteuer erleben können. Doch Inklusion endet für uns nicht bei den Kleinsten: Ergänzt durch moderne Fitness-Elemente und hochwertige, ergonomische Sitzbereiche wollen wir einen Raum schaffen, der auch für Senioren attraktiv ist. Der Bismarckplatz soll ein Ort werden, an dem sich alle Generationen begegnen und wohlfühlen.
Wir planen mit den Profis vor Ort
Wir wollen keine Planung am Schreibtisch, sondern echte Beteiligung derer, die es betrifft. Die Hauptnutzer des Platzes sind die Kinder unserer Stadt sowie die umliegenden Kindertagesstätten und Schulen. Sie sind die eigentlichen Experten für diesen Ort.
Deshalb beantragen wir, dass die Verwaltung eine gezielte Bedarfsanalyse unter direkter Einbeziehung dieser Bildungseinrichtungen durchführt. Wir sind überzeugt: Nur wer den Platz täglich nutzt, weiß am besten, welche Spielgeräte und Bewegungsanreize wirklich gebraucht werden. Diese Form der Bürgerbeteiligung sorgt nicht nur für bessere Ergebnisse, sondern steigert auch die Wertschätzung und Identifikation mit dem neuen Platz.
Wirtschaftlichkeit und Tourismus im Blick
Aken (Elbe) ist eine Stadt mit Potenzial, auch touristisch. Der Bismarckplatz liegt direkt an der Route vieler Elberadweg-Touristen. Ein moderner Vorzeige-Spielplatz erhöht die Verweildauer der Gäste in unserer Stadt. Wenn Familien hier gerne Rast machen, profitieren unsere Gastronomie und der Einzelhandel unmittelbar davon.
Um die finanzielle Belastung für den städtischen Haushalt so gering wie möglich zu halten, verfolgen wir eine klare Strategie: Wir beauftragen die Verwaltung, zeitnah gezielte Förderprogramme wie LEADER oder ELER auf Landes-, Bundes- oder EU-Ebene zu prüfen und zu beantragen. Wir wollen das Projekt klug finanzieren, damit die Investition in unsere Zukunft nicht zu Lasten anderer wichtiger Aufgaben geht. Unser Ziel bleibt die bauliche Umsetzung bis spätestens Ende 2027.
